Am Samstag lud die neue Reihe „Theatermenschen im Gespräch“ zahlreiche Zuschauer ins Theaterfoyer ein, um über die künstlerischen und wissenschaftlichen Hintergründe der aktuellen Theaterarbeit „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ zu diskutieren. Dabei traf das Theaterteam den Mineralogen Dr. Robert J. Gordon Sobott.

Derzeit probt am Theater Naumburg das Team um Regisseur Christian Georg Fuchs an einem besonderen Projekt, der Bühnen-Umsetzung des weltbekannten Wissenschafts-Thrillers „Fräulein Smillas Gespür für Schnee“ in der Fassung von Armin Petras und Juliane Koepp. Rechtzeitig zur Einführungsveranstaltung „Theatermenschen im Gespräch“ hatte der Wettergott ein Einsehen und schaffte durch kräftigen Schneefall eine stimmungsvolle Kulisse für die Einstimmung auf die neue künstlerische Arbeit der Bühne. Regisseur Christian Fuchs und Medienkünstler Felix Obée stellten dar, wie ein umfangreicher Bestseller mit nur drei Spielern in einer Mischung aus Schauspiel, Lesung, Film, Installation und modernen technischen Mitteln umgesetzt werden kann. Dabei wurde besonders deutlich, dass Figurenspieler kongeniale Spielpartner im Umgang mit interaktiven Medien und Live-Video sind.
Eng verwoben mit der Thriller-Struktur des Romans ist die Problematik des Einbrechens europäischer Zivilisation auf Grönland und die Zerstörung des arktischen Lebensraums. Die wissenschaftlichen Hintergründe u.a. des Abschmelzens der Gletscher, der Arbeit der geheimnisvollen Kryolithgesellschaft
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