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![]() Patrick Süskind DER KONTRABASS Schauspiel für Erwachsene Premiere am 20.09.2009 im Saal „Jeder Musiker wird Ihnen gerne bestätigen, dass ein Orchester jederzeit auf den Dirigenten verzichten kann, aber nicht auf den Kontrabass.“ Das zumindest ist die Meinung des jungen Kontrabassisten, der uns in einem turbulenten Monolog in die Welt der Instrumente, Dirigenten, Komponisten und Opern entführt. In seinem Leben ist der Kontrabass Geliebte, Freund, Feind, Verhinderer und Marterinstrument: „Ich verliere bei einer Oper durchschnittlich zwei Liter Flüssigkeit, bei einem Sinfoniekonzert immerhin noch einen Liter.“ Es gibt auch Lichtblicke im Orchesteralltag, z.B. die junge Mezzosopranistin Sarah. Doch auch hier steht der Kontrabass im Weg, beobachtet kritisch und verhindert jegliche Begegnung. Es bleibt die Phantasie einer Wahnsinnstat aus Liebe: „Stellen Sie sich vor, Sie gehen in die Oper… über zweitausend Leute in Abendkleidern und dunklem Anzug. Es riecht nach frisch gewaschenen Frauenrücken, nach Parfum und Deodorant. Die schwarze Smokingseide glänzt, die Nackenwülste glänzen, die Brillianten funkeln… In der ersten Reihe der Ministerpräsident mit Familie und seinen Ehrengästen“. Und da hinein, „in einen erhabenen Moment, wo die Oper zum Universum wird“, erklingt aus der hintersten Reihe des Orchesters der liebende Schrei des Kontrabassisten: „Sarah!“ In Patrick Süskinds Monolog treffen die Skurrilität der Verzweiflung und die Leichtigkeit der Komik aufeinander und vereinen sich zu einem amüsanten Theaterabend mit musikalischem Tiefgang. Regie/Ausstattung: Swentja Krumscheidt Mit: Tobias Weishaupt |
| 12.09.2009 | Theatermenschen im Gespräch– Der Kontrabass |
| Das Theaterteam im Gespräch mit dem Kontrabassisten Sven Rössel – erleben Sie außerdem ein Konzert mit dem wichtigsten Instrument des Orchesters! |
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| Alle Fotos von Thorsten Biel, entstanden während der 6. Naumburger Straßentheatertage, finden Sie hier! |