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Sandra Schüddekopf und Alexandra Henkel Effi Briest Schauspiel nach dem Roman von Theodor Fontane Premiere am 12.04.2012, Saal Fontanes Roman-Klassiker erzählt die Geschichte einer Emanzipation. Effi Briest ist jung und lebens- lustig, aber gefangen in gesellschaftlichen Konventionen. Sie stolpert in die Ehe mit dem Karrieristen Instetten, den sie nicht liebt. Effi sucht die Freiheit und trifft sich heimlich mit Major Crampas. Als die Affäre auffliegt, rächt sich Instetten, indem er Crampas im Duell erschießt. Effi erkennt die moralische Verlogenheit und durchschaut den Zwang, unter dem alle stehen. Mit letzter Verzweiflung kämpft sie um ihr Menschenrecht auf eine eigene Familie. In einer modernen Fassung für eine Schauspielerin und einen Schauspieler kommt Fontanes Roman von 1894 im Theater Naumburg auf die Bühne. Die Effi von heute ist genau wie damals mit inneren und äußeren Zwängen konfrontiert, die den Weg der unbeschwert naiven Jugendlichen zur erwachsenen Frau begleiten. Instetten und Crampas sind zwei Gesichter derselben Illusion: der des unerreichbaren Geliebten. Am Ende steht die Erkenntnis, dass Liebe nur zwischen sich selbst bewussten Individuen funktioniert. Regie: Paul Sonderegger Ausstattung: Silke Barzik Mit Katja Preuß, Holger Vandrich |
| 14.04.2012 | Theatermenschen im Gespräch |
| Das Theaterteam im Gespräch mit einem Überraschungsgast über Konventionen und Doppelmoral. | |
| 11.04.2012 | Lehrerfortbildung |
| Einführung in das Theaterstück, Probenbesuch und Nachbereitung |
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