Vater Mutter Geisterbahn

Schauspiel von Martin Heckmanns

Am Anfang war Erziehung - Helikoptereltern sind auf dem Vormarsch. Grund genug für Martin Heckmanns, unsere erziehungspädagogischen Ambitionen aufs Korn zu nehen.
Familie Klein gibt nicht auf: Die Mutter ist eine verkrachte Philosophiestudentin mit einem Alkoholproblem. Der Vater ist ein gescheiterter Regisseur, der die Familie mit Nebenjobs über Wasser hält und der Sohn will nicht aus dem Haus, weil er nicht weiß, wohin.
Aber die Kleins wollen sich nicht unterkriegen lassen und beginnen eine eigene Form der Familientherapie. Sie versuchen sich zu erinnern, wie es zu ihrer Situation kam, spielen noch einmal Szenen ihres Familienalltags nach und versuchen sie nachträglich zu ändern.
Man entwirft Erziehungsmodelle und lotet die Freiheiten des Spiels aus, um den Sohn davor zu bewahren, die Fehler der Eltern zu wiederholen.
Zu guter Letzt verlässt der "verzogene" Sohn das Haus, und die Eltern haben es geschafft, aber auf ganz andere Weise als erhofft ... Eine boulevardeske Farce für Eltern und Noch-Nicht-Eltern.

Schauspiel: Tom Baldauf/ Michael Naroditski/ Patricia Windhab
Ausstattung: Ute Radler
Regie: Stefan Neugebauer
Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag, Berlin

Premiere am 27. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Theatersaal

THEATERMENSCHEN IM GESPRÄCH
Samstag, 21. Oktober 2017, 17.00 Uhr, Foyer

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