Judas

Judas
Judas ©2018 Christiane Patic

SCHAUSPIEL VON LOT VEKEMANS
DEUTSCH VON EVA PIEPER & CHRISTINE BAIS 

 

Judas Iskariot ist einer der zwölf Jünger des Jesu von Nazareth. Er verrät ihn an die Römer, woraufhin Jesus festgenommen und gekreuzigt wird. Fortan gilt Judas – bis heute – als habgieriger Erzverräter und gibt immer wieder Anlass zu Spekulationen über seine Motive. 

Nach zweitausend Jahren ist es an der Zeit, dass Judas selbst zu Wort kommt: in einer sehr persönlichen Ansprache ans Publikum offenbart er die Hintergründe seines Verrats. Er unternimmt einen letzten Versuch, seine Tat verständlich zu machen und das Publikum dahin zu führen, wo es lieber nicht sein möchte: zu dem Judas in sich selbst.

JUDAS handelt von einem Mann, der jahrhundertelang von jedem geschmäht wurde. Doch wer weiß, ob ohne diesen Menschen das Christentum jemals eine der großen Weltreligionen geworden wäre ... 

Wir lieben es, zu verehren, so wie wir es lieben, verehrt zu werden. Aber in beiden Fällen gibt man seine Macht an jemand anderen ab. Judas wird von Menschen verhöhnt, damit sie ihre eigenen Seelen rein waschen. Es ist auffällig, dass in Porträts, die über die Jahrhunderte entstanden sind, Judas immer hässlicher und böser dargestellt wurde. Lot Vekemans

 

SCHAUSPIEL: ADRIEN PAPRITZ

REGIE & AUSSTATTUNG: STEFAN NEUGEBAUER

AUFFÜHRUNGSRECHTE: GUSTAV KIEPENHEUER BÜHNENVERTRIEBS-GBMH, BERLIN

 

07 DEZ 18, 19.30 PREMIERE NIETZSCHE-DOKUMENTATIONSZENTRUM

01 DEZ 18, 17.00 UHR THEATERMENSCHEN IM GESPRÄCH, NIETZSCHE-DOKUMENTATIONSZENTRUM

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