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Nora oder ein Puppenheim
 
Theatersaal
Samstag, 10. November 2018 - 19:30

Nora oder ein Puppenheim

SCHAUSPIEL VON HENRIK IBSEN

Der Mann verdient das Geld und die Frau kümmert sich um das Haus und die Kinder: Nora und Helmer sind seit acht Jahren verheiratet und führen eine scheinbar sorglose, gutbürgerliche Ehe. Einziger Makel im Auge ist Noras leichtsinnig-verschwenderisches Wesen. Doch Nora bewahrt ein großes Geheimnis: sie rettete ihrem einst schwer erkrankten Mann das Leben, als sie sich unter Vorgabe falscher Angaben beim Rechtsanwalt Krogstad eine beträchtliche Summe geliehen hat. Nun, zu Weihnachten und kurz vor Abzahlung aller Schulden, droht die Notlüge jedoch aufzufliegen, denn Krogstad fürchtet, unter Helmer als neuem Bankdirektor, seinen Posten zu verlieren – und erpresst Nora. Die Wahrheit wird zum unlösbaren Dilemma…

So anheimelnd der Titel auch klingt, Ibsens Ehedrama ist ein psychologisches Meisterwerk. Man könnte meinen, Hitchcock sei bei Ibsen in die Schule gegangen, so spannend und doppelbödig ist dieses Stück. Schon im Jahre 1879 sorgte die Uraufführung für großen Aufruhr. Um die Gemüter zu beruhigen, wurde bei der deutschen Erstaufführung sogar ein geänderter, versöhnlicher Schluss erzwungen. 

 

SCHAUSPIEL: MARIBEL DENTE / PIA KOCH / ADRIEN PAPRITZ / MARIUS MARX/ MARKUS SULZBACHER 

AUSSTATTUNG: RAINER HOLZAPFEL

REGIE: STEFAN NEUGEBAUER

 

20 OKT 18  17.00 UHR THEATERMENSCHEN IM GESPRÄCH, FOYER

 

 
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