Aktuelle Aufführung
1989 / 1990: Die sogenannte Wendezeit stellt alles auf den Kopf, was in der DDR als sicher galt.Die Hauptfigur Christoph Richter ist ein erfolgreicher Chirurg und leidenschaftlicher Schachspieler. Scheinbar alles glückt ihm: Karriere, Geliebte und Westreisen. Also ein idealer IM (inoffizieller Mitarbeiter der Staatssicherheit), dessen sich ein skrupelloser Führungsoffizier annimmt. Leider will Christoph Richters widerspenstige Tochter unbedingt in den Westen ausreisen. Auch seine Geliebte fühlt sich zusehends vernachlässigt. Und plötzlich taucht wie aus dem Nichts ein jüdischer Schachgroßmeister mit falschen Papieren in Ost-Berlin auf. Privates und Politisches greifen ineinander und überschlagen sich. Dann, als die Mauer fällt, droht der nun arbeitslose Führungsoffizier, Christoph Richters sorgsam verheimlichtes Doppelleben publik zu machen. Was tun? Welcher Zug bleibt ihm übrig?
Vor der Premiere findet am gleichen Abend in der Theater-Galerie, um 18.30 Uhr, die Vernissage zur AusstellungSCHWARZ-ROT-GOLD
UNERWARTETE BEGEGNUNGEN MIT DEN DEUTSCHEN FARBENEr entdeckt die Farben Deutschlands in überraschenden Alltagsmomenten – sei es bei Kleidung, Fahrzeugen, auf dem Boden oder in einer Blüte.
Fern von übersteigertem Patriotismus oder gar Nationalismus laden die Bilder augenzwinkernd dazu ein, Deutschland mit einem offenen Blick zu betrachten.
Für Zinner selbst stehen die Farben auch für die Freiheit ohne Hammer, Zirkel und Ährenkranz, ist er doch 1985 im Alter von 25 Jahren aus der DDR ausgereist.
Schwarz-Rot-Gold entstand als Symbol der Freiheitsbewegung des 19. Jahrhunderts, wurde 1919 zur Flagge der ersten deutschen Demokratie, von den Nationalsozialisten verdrängt und 1949 von beiden deutschen Staaten wieder aufgegriffen. Seit 1990 stehen die Farben für das vereinte demokratische Deutschland.
Premiere
Fr, 11 Sep 2026, 19:30, Theatersaal
TICKETS IM NAUMBURG.SHOPSCHAUSPIEL:
MARKUS FENNERT
PETER FIESELER
MATTHIAS HERRMANN
STEPHANIE PETROWITZ
RUTH WEINGARTEN
LEONARD WOLLNER
KOSTÜME:
MARKUS MEYER
BÜHNE:
STEFAN NEUGEBAUER
REGIE:
STEFAN NEUGEBAUER




















